Interview mit Caroline Régnard-Mayer

Interview mit

Caroline Régnard-Mayer

Autorin Caroline Régnard-Mayer

Veröffentlichte Bücher:

Ein Roman unter dem Pseudonym Rachel Parker, dreizehn Bücher unter ihrem realen Namen.

Warum hast du dich für das Selfpublishing entschieden?

Ich hatte sehr schlechte Erfahrungen mit einem Verlag gemacht und deswegen entschied ich mich für Unabhängigkeit und freie Entscheidung von Buchgestaltung bis hin zum Marketing.

Was sind deine Themen?

Rund um das Thema Multiple Sklerose (MS) und Depression: Ratgeber, Biografien, Kochbücher und Lyrik. Hier schreibe ich unter meinem richtigen Namen und unter Pseudonym schrieb ich im Juni 2016 meinen ersten Debütroman. Bei diesem Genre kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und schreibe zurzeit am zweiten Roman.

Wo entstehen deine Geschichten?

Im reellen Leben! Ich beobachte Menschen, die schnell Nebenrollen in meinem Roman bekommen. Dieses Genre beflügelt mich und meine Träume und Fantasie setze ich somit um.

Ansonsten schreibe ich beim Thema MS und Depression, um meine Krankheit und Alltag zu verarbeiten; Betroffene zu informieren und Mut zu machen; mich mit ihnen auszutauschen; Angehörigen und Freunden (hoffentlich) eine bessere Sichtweise auf uns Betroffene und auf die Erkrankung zu geben; meine Erfahrungen aufzuschreiben und sie an Leser weiterzureichen. Oft spreche ich auch über die Wünsche Betroffener in der Klinik oder durch meine Arbeit als Gruppenleiterin einer SHG, dadurch setze ich ihre Sichtweisen und Anregungen um.

Was wünschst du dir von deinen Lesern?

Ich beantworte jede Mail und bin bereit, jedem Betroffenen zu helfen, soweit ich kann. Mein Anliegen ist Mut und Hoffnung zu geben, denn trotz unheilbarer Krankheit geht das Leben weiter. Eben anders. Im Genre Romane (Liebesromane) möchte ich meine Leser unterhalten, sie für Stunden entführen in das Reich der Träume und Fantasie. Einfach sich treiben lassen und entspannen, mitfiebern und am Ende ist vielleicht alles gut. 😉

Was wünschst du dir von der Literaturlandschaft?

Ich finde, eine große Vernetzung unter uns Autoren, ebenso mit Lesern, ist gerade als Selfpublisher von großer Bedeutung und ich bin gerne bereit, auch die Literaturlandschaft zu unterstützen.

Angebote von moderaten Preise für Lektorat und Korrektorat würde ich mir wünschen. Keiner unter uns Autoren kann ein Korrektorat von 500 € - 700 € bezahlen, vom Lektorat ganz zu schweigen. Aber es ist absolut notwendig, um am Büchermarkt sich zu behaupten und manch ein Autor verzichtet sogar auf Testleser und gutes Schreibprogramm. Bei manchen Büchern, die ich lese, und ich lese sehr viel (siehe meine Rezis auf Amazon), sind die Fehler haarsträubend … ich denke, die haben in der Schule gefehlt. Schrecklich, wenn der Satzanfang klein geschrieben wird oder mitten im Satz ein Wort klein geschrieben wird, das aber ein Nomen ist ….

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